Grundschule

Lohkampstraße

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Schulleben

Bewegung

 

Bewegungslandschaft zaubern

 „Bis morgen früh um halb 8 in der Halle!“ heißt es einmal in der Woche für unsere Fachkollegen Sport. Wir treffen uns dort, um eine fantastische Bewegungslandschaft für die Kinder zu zaubern. Dabei berücksichtigen wir verschiedene Anforderungen, die Kinder für ihre Entwicklung brauchen: Balancier- und Sprungübungen sowie Koordinations- und Geschicklichkeitstraining. Mit Begeisterung turnen und bewegen sich hier Kinder aller Jahrgangsstufen. In höheren Klassen werden ab und zu sogar kleine Choreographien einstudiert und aufgeführt. Die Bewegungslandschaft macht allen großen Spaß und ist für so manchen auch mit Herausforderungen verbunden.

 

 

 

 

Konzeptionelle Gedanken

Die Grundschule Lohkampstraße ist eine Schule in Bewegung, was sich nicht nur auf die stetige Weiterentwicklung unseres Ganztagsangebotes bezieht, sondern zudem unser Konzept der Bewegungsförderung erläutert, das u.a. für Bewegungsräume in der Schule positiv gestaltet und Bewegung nicht nur als Objekt des Sportunterrichts, sondern als festen Bestandteil täglichen Lernens sieht.

 

Wir stehen auf dem Standpunkt, dass Kinder ihre Umwelt in Bewegung erleben sowie gestalten und sich so Handlungskompetenzen aneignen sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss unsere Schule vielfältige Möglichkeiten zur Bewegung bieten.

 

Nicht nur in unserer Sporthalle und unserem auf dem Schulgrundstück gelegenen Lehrschwimmbecken sind die Kinder in Bewegung, auch auf dem Schulhof bieten sich ihnen viele Möglichkeiten, unterschiedlichste Bewegungserfahrungen zu machen. Unser Spielhaus, das die Pausenausleihe beherbergt, hält viele Spielgeräte und Fahrzeuge für alle Klassenstufen bereit, auf dem Schulhof finden die Kinder neben Toren und Basketballkörben zwei Kletteranlagen, eine Tischtennisplatte sowie Schaukeln vor. In unserer Pausenhalle befindet sich neben vielen Spielen weiteres Kletter- und Balanciermaterial, jede Klasse verfügt über eine eigene Spielkiste.

 

In den Klassenräumen, die bewegungsfreundlich eingerichtet sind, bieten freie Flächen jederzeit die Möglichkeit zu Entspannungs- und Bewegungsphasen. Die Kinder sitzen an Tischen und auf Stühlen, die ihrer Körpergröße angemessen ist, zeitweise auch auf Sitzbällen. In den Klassenräumen finden sich neben Spielecken mit Spielangeboten auch Leseecken, die zum Entspannen einladen.

 

Aber nicht nur die Pausen und die Lernumgebung, sondern auch und besonders der Unterricht außerhalb von Sport- und Schwimmhalle ist in Bewegung, weil wir uns bewusst sind, dass Bewegung sowohl eine lernbegleitende als auch eine lernerschließende Funktion trägt. So werden Leseübungen auf Wackelbrettern abgehalten, Mathematikergebnisse auf einem Bein gehüpft, Diktate im Laufen geschrieben oder aber die Weiten und Zeiten aus dem Sportunterricht zum Gegenstand im Mathematikunterricht gemacht. Zudem werden zu geeigneten Zeitpunkten Bewegungsphasen und Entspannungsübungen in den Unterricht eingebunden.

 

Schulausflüge finden regelmäßig mit sportlichem Hintergrund statt, Klassenfahrten fordern und fördern den Bewegungsdrang unserer Schüler.

 

Unser Kooperationspartner im Ganztag, der SV Eidelstedt, bietet in seinem Programm vielfältige Bewegungsmöglichkeiten an, die von den Kindern sehr gerne genutzt werden.

 

Wir arbeiten durchgehend an der Erweiterung und Optimierung unseres Bewegungsangebotes für unser Schüler.

 

 

 

 

Außerschulische Lernorte: Mit allen Sinnen lernen


Außerhalb der Schule lernen – heißt den Alltag und die uns umgebende Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Vor allem können die Kinder auf spielerische Weise Zusammenhänge zwischen Dingen des täglichen Lebens und ihrer Herstellung feststellen. Aus pädagogischer Sicht bieten außerschulische Lernorte:

  • kompetenzorientiertes , forschendes und entdeckendes Lernen
  • erlebnis- und handlungsorientierte Zugänge zu Phänomenen in Natur und Umwelt
  • kooperative Lernformen (z. B. Stationenlernen)

 

Vom Schaf zum Faden

Der Wollpullover ist ein tolles Kleidungsstück an kalten Wintertagen. Doch woher kommt die Wolle, welche Eigenschaften hat sie und wie wird sie verarbeitet? Mit diesen Fragen machte sich die Klasse 2a im Herbst 2011 auf den Weg ins Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) im Hemmingstedter Weg 142 (Hier Link zum ZSU einfügen). Im ZSU leben Schafe, die wir beobachten konnten. Außerdem durften wir traditionelle Handwerkstechniken ausprobieren.

 

Wollverarbeitung live

Zuerst verglichen wir die Schafe und untersuchten ihre Wolle (1. Foto).

Dann lernten wir die Schritte der Wollverarbeitung an Stationen kennen:

Zuerst musste die geschorene Wolle gewaschen werden. (2. Foto)
Dann wurde sie mit Handkarden und einer Kadiermaschine gekämmt (3. und 4. Foto).
Anschließend durften wir die schön gefärbte Wolle zu hübschen Bändern filzen (5. Foto).
An einer anderen Station versuchten wir, die Rohwolle mit Handspindeln zu einem Faden zu spinnen.
Das war gar nicht so einfach (6. Foto).

Fertige Wollfäden kann man dann verweben (7. Foto). Die meisten Wollpullover sind allerdings gestrickt.

 

Wolle – ein Naturprodukt

Für die Kinder war es ein großes Erlebnis, den Ursprung ihrer warmen Kleidung zu erfahren. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und wird ihnen lange in Erinnerung bleiben.