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Außerschulische Lernorte: Mit allen Sinnen lernen


Außerhalb der Schule lernen – heißt den Alltag und die uns umgebende Welt mit allen Sinnen zu entdecken. Vor allem können die Kinder auf spielerische Weise Zusammenhänge zwischen Dingen des täglichen Lebens und ihrer Herstellung feststellen. Aus pädagogischer Sicht bieten außerschulische Lernorte:

  • kompetenzorientiertes , forschendes und entdeckendes Lernen
  • erlebnis- und handlungsorientierte Zugänge zu Phänomenen in Natur und Umwelt
  • kooperative Lernformen (z. B. Stationenlernen)

 

Vom Schaf zum Faden

Der Wollpullover ist ein tolles Kleidungsstück an kalten Wintertagen. Doch woher kommt die Wolle, welche Eigenschaften hat sie und wie wird sie verarbeitet? Mit diesen Fragen machte sich die Klasse 2a im Herbst 2011 auf den Weg ins Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) im Hemmingstedter Weg 142 (Hier Link zum ZSU einfügen). Im ZSU leben Schafe, die wir beobachten konnten. Außerdem durften wir traditionelle Handwerkstechniken ausprobieren.

 

Wollverarbeitung live

Zuerst verglichen wir die Schafe und untersuchten ihre Wolle (1. Foto).

Dann lernten wir die Schritte der Wollverarbeitung an Stationen kennen:

Zuerst musste die geschorene Wolle gewaschen werden. (2. Foto)
Dann wurde sie mit Handkarden und einer Kadiermaschine gekämmt (3. und 4. Foto).
Anschließend durften wir die schön gefärbte Wolle zu hübschen Bändern filzen (5. Foto).
An einer anderen Station versuchten wir, die Rohwolle mit Handspindeln zu einem Faden zu spinnen.
Das war gar nicht so einfach (6. Foto).

Fertige Wollfäden kann man dann verweben (7. Foto). Die meisten Wollpullover sind allerdings gestrickt.

 

Wolle – ein Naturprodukt

Für die Kinder war es ein großes Erlebnis, den Ursprung ihrer warmen Kleidung zu erfahren. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und wird ihnen lange in Erinnerung bleiben.